Ernährung

Die Ernährung ist wohl ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Katze. Aber wie ernährt man richtig? Dosenfutter? Trockenfutter? Trockenfutter ja, Dosenfutter Nein! Warum? Ganz einfach, eine Katze ist ein Fleischfresser. Das ist schon mal Fakt. Sie hat Reißzähne. Und was füttern wir, Dosenfutter weil wir denken da ist ja Fleisch drin und das braucht die Katze. Richtig ist nur, das sie Fleisch braucht. Aber kein Dosenfutter. Denn was da drin ist, ist auf gut deutsch gesagt nur Mist. Schauen wir uns die Doseninhaltsstoffe mal ganz genau an. Und wir stellen fest, im Höchstfall  4 - 15%  Fleischanteil in einer 400gramm Dose, alles andere sind so genannte Tiernebenprodukte, was immer das auch sein mag. Wir werden es, oder wollen es sogar, gar nicht wissen. Ganz zu schweigen von den Lockstoffen die da reinkommen, wie: unter anderem Karamell, was hat denn Karamell im Katzenfutter zu suchen? Sie bewirken nichts anderes als das die Katze süchtig gemacht wird, und die Zähne werden obendrein auch noch schlecht. Richtig satt wird sie nicht.

Und reißen kann sie das Futter auch nicht. Deshalb haben auch so viele Katzen Probleme mit den Zähnen. Trockenfutter ist eine gute Alternative, wenn sie nur dieses mag. Dann ist das auch O.K. Sie sollte dann aber auch viel Wasser trinken. Aber: Mag die Katze auch Nassfutter greifen wir zur Dose. Und genau das ist falsch. Das Dosenfutter war mir schon immer irgendwie ein Dorn im Auge, diese breiartige Pampe, was die Katze nur dazu veranlasst das Zeugs aufzunehmen und hinunter zu schlingen. Wie sieht dann die Optimale Ernährung aus? Aufdruck einer 400gramm Dose von vier verschiedenen Katzenfutterherstellern:
Fleisch und Tierische Nebenerzeugnisse (
u.a.Huhn: 4%, Gemüse 4%, Pflanzliche Eiweißextrakte, Mineralstoffe.
Inhaltsstoffe: Rohprotein: 7%, Rohfett: 5%, Rohasche: 2,5%, Rohfaser: 0,3%, Feuchtigkeit: 82%
Zusatzstoffe: hier wird nur angegeben: Vitamin E: 8mg/pro Kilo, mit Farbstoffen, Haltbarkeit der Vitamine  bis zum MHD.

Was sagen uns diese Werte? Richtig, gar nichts. Wir wissen jetzt das unter anderem Huhn oder so was ähnliches drin ist, "sage und schreibe 4%"  was bitteschön sind 4% von einer 400gramm Dose? Genau, nichts! das Mineralstoffe drin sind, Rohproteine, Rohfett, Rohasche, Rohfaser, und  "82% Feuchtigkeit!" Aha! also Feuchtigkeit, da braucht die Katze ja auch nicht mehr so viel trinken... Wir hatten Probleme mit unserer Muze, weil sie sich ständig gekratzt hat hinter dem Ohr. Der Tierarzt konnte nichts feststellen und verschrieb trotzdem ein Mittelchen gegen Flöhe das im Genick aufgetragen wird. Kostenpunkt:30,-Euro. Toll, es wird nichts festgestellt und trotzdem was verschrieben, was man ja eigentlich gar nicht braucht, wenn die Katze nichts hat. Das Kratzen hörte nicht auf. Wir entschieden uns zum Tierheilpraktiker zu gehen. Und genau das war die richtige Entscheidung.

In einem 90 Minuten Gespräch wo auch die Muzeline dabei war, stellte sich so einiges heraus. Wir kamen unter anderem auch auf die Richtige Ernährung zu sprechen. Der Heilpraktiker fragte uns nach der Ernährung unserer Samtis. Und gab uns den Tipp. Lassen sie das Dosenfutter ganz weg. Trockenfutter O.K. Und als Ersatz fürs Dosenfutter gibt's rohes Rindfleisch oder Rinderherz! Ja, Sie lesen richtig. Eine Katze ist ein Raubtier und will reißen! Der Alte Spruch von früher, wo man sagte: Von rohem Fleisch kriegen die Katzen Würmer ist totaler Schwachsinn. Wer so was behauptet, kennt sich mit Katzen nicht die Spur aus. Wir wollten es auch nicht so recht wahrhaben, aber denkt man mal genau darüber nach, dann ist es das richtigste was man einer Katze nur bieten kann. Eine Katze frisst ja auch rohen Fisch, fängt im freien Mäuse und frisst sie. Das wiederum leuchtet uns ein! Wir haben's ausprobiert:

Der Winni ist nicht mehr zu halten. Und sieht man ihm beim Essen zu, so stellt man fest, das er nicht mehr so schlingt. Richtig reißen muss und kauen, was auch noch den schönen Nebeneffekt hat, das auch gleichzeitig Zahnpflege betrieben wird. Beim Dosenfutter passiert nichts, nur Schlingen und nach zwei Stunden haben sie wieder Hunger. Außerdem bleibt das Nassfutter zwischen den Zähnen hängen und das wiederum ist schlecht für das Zahnfleisch. Er ist einfach satter, man merkt es richtig. Rohes Schweinefleisch ist übrigens Tabu! Natürlich ist die Rohfleischfütterung nicht alleine das Maß aller Dinge. Und deshalb ist Abwechslung auf dem Katzenspeiseplan wichtig. Das Rohe Fleisch bekommt er natürlich nicht jeden Tag. Höchstens zweimal die Woche. Trockenfutter steht immer bereit, was auch gern zusätzlich genommen wird. Doch Trockenfutter ist nicht gleich Trockenfutter! Es darf auch einmal in der Woche ein Eigelb pro Katze sein zum schlecken eine leckere Angelegenheit, aber nicht das Eiweiß! Außerdem gibt's Bio-Jogurt 2 - 3 mal die Woche. Der Jogurt sorgt in der Darmflora wieder für richtig Ordnung. Sehr wichtig! Für jede Katze so 2 - 3 gehäufte Teelöffel pur, oder mit Trockenfutter gemischt. Unsere mögen auch sehr gern Brunch. Wir füttern im Moment das Futter von Amora. Es bietet den höchsten Fleischanteil und macht satt.

Denn das Abwehrsystem sitzt zu 80% im Darm. Überhaupt sind fast alle Milchprodukte erlaubt. Und nicht zu vergessen Fisch! Weises gebratenes oder gekochtes Hühnchenfleisch sollte auch auf dem Speiseplan stehen. In diesem Fall: Huhn nie roh geben! Man sieht also, das die Ernährung einer Katze gar nicht so schwer ist und trotzdem sehr Abwechslungsreich gestaltet werden kann. Und der kleine Aufwand lohnt sich allemal. Unsere Muze allerdings, will von dem Rindfleisch nicht so viel wissen. Da müssen wir schon etwas tricksen. Und machen pro Mahlzeit halb Rind und halb Dosenfutter gut vermengt. So mag sie es. Sie steht lieber auf Fisch und Hühnchen vermischt mit etwas Brunch. Die Scheibe Wurst vom Tisch ist Tabu! Denn: in der Wurst sind viele Salze. Und das bekommt der Katze überhaupt nicht. Es schmeckt ihr zwar, aber die folgen können, und tun dies auch meistens, gesundheitliche Folgeschäden mit sich führen. Viele Katzen haben mit einem bestimmten Alter Probleme mit den Nieren. Denn die Nieren sind im Gegensatz zu unserer Menschlichen Niere wesentlich empfindlicher. Viele haben Nierenleiden oder sterben sogar an Nierenversagen. 

Die kleine Katzenniere kann diese Salze nicht vollständig abbauen. Sicherlich ist es immer das einfachste in den Laden zu gehen, Dosenfutter zu kaufen zu öffnen und hinzustellen, fertig. Aber machen wir Menschen das für uns auch so? Seit dieser Ernährungsumstellung ist es einfach so, das die Tiere satter sind und auch irgendwie zufriedener. Der Abwechslungsreiche Speiseplan, macht nicht nur die Katze froh. Wir waren übrigens noch bei einem zweiten Tierheilpraktiker um einfach noch eine zweite Meinung zwecks Fütterung einzuholen. Und auch hier die gleichen Aussagen. Das ganze praktizieren wir jetzt schon seit über einem Jahr und den Tieren geht's gut wie nie zuvor.

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