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Helden:
Das Katzenhaar: 
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Helden:   

Höchste Zeit, dass das einmal festgehalten wird!!!
Wenn du nach 1980 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun!

(Aber du solltest trotzdem weiter lesen. Schon allein, um zu verstehen, warum die Pampers-Generation (zu der du auch gehörst) keine Helden hervorbringen wird.
Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten !

Wir sind Helden !

Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.

Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar. Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen.

Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei ! Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau.

Damit mussten wir leben, denn es Interessierte die Erwachsenen nicht besonders. Wir aßen ungesundes Zeug, (Schmalzbrote, Schweinsbraten, etc.) keiner scherte sich um Kalorien, tranken Alkohol und wurden trotzdem nicht zu dick. Und auch nicht Alkoholsüchtig. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.

Wir hatten nicht:

Playstation, Nintendo64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video oder DVD, Surround-Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet Chat Rooms, Jahreskarten im Fitness-Club, Handys, etc. Wir hatten: Freunde! Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu denen nach Hause und klingelten.

Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns... Wie war das nur möglich?

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus.

Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen. Fahrräder (nicht Mountain-Bikes!) wurden von uns selbst repariert! Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken.  Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel herausboxen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei. 

Na so etwas!

Unsere Generation hat eine Fülle von Innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem mussten wir umgehen, wussten wir umzugehen!

Und du, gehörst auch dazu?!?

Herzlichen Glückwunsch !!!

Geb. nach 1980?? So, jetzt wisst ihr Warmduscher das auch; -) 

Geb. vor 1980 ?? WIR SIND HELDEN !

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Das Katzenhaar:   

Ich wache auf, so kurz vor acht, sprich: mitten in der Nacht. Steig aus dem Bett, bin recht verdrossen, die Augen sind noch halb verschlossen. In die Küche, so mein Streben, mit Frühstück lässt sich´s leichter leben. Ein Tässchen Kaffee, Milch ein Brot, das rückt die Welt wieder ins Lot. 

Gedacht, getan, doch welch ein Graus die Wirklichkeit sieht anders aus. Ich biss so in mein Brötchen rein, und wie könnt´s auch anders sein: auf dem Belag oh wunderbar, liegt obendrauf ein Katzenhaar. Schlaftrunken noch, mit null Geschick, hat man für so was keinen Blick. 

Eh´man´s versieht hat man`s erlebt, das Haar fest auf der Zunge klebt. Ich taste also mit den Fingern, in meinem Mund nach diesen Dingern. Ich fisch, ich angle, ewig lang, das Haar klebt fest, mit wird schon bange. Das Haar ist immer noch zu fühlen, mit Wasser will ich´s runterspülen.

Ich trinke und oh welch ein Wandel, das Haar hängt an der rechten Mandel. Es würgt, es kitzelt, zum Verdrießen, Tränen mir ins Auge schießen. Ich sitze da und seufze leise, da geht es wieder auf die Reise. Grad war es noch auf meiner Zunge, schwups - jetzt ist es in der Lunge. 

Ich huste, röchle, pruste laut, der Morgen, ja, der ist versaut.... Doch plötzlich, als ich tiefer schnauf, kommt auch das Härchen wieder rauf.... und legt sich als sei nichts passiert, am Gaumen fest - bin irritiert - ich gebe schon auf, ohjeminnee, da kommt die rettende Idee.  

Noch einmal fest ins Brötchen beißen, das wird´s schon mit hinunter reißen. Gesagt, getan, und welch ein Hohn, es ist weg nach einem Bissen schon!

Jetzt kann ich an dem Schreibtisch sitzen, zufrieden meinen Bleistift spitzen. Schräg von hinten schleicht zu mir, mein heißgeliebtes Katzentier. 

Sie schmiegt sich an und schnurrt ganz toll, das ich sie bitte streicheln soll. Nach Knuddeln steht ihr jetzt der Sinn, sie dreht mir keck ihr Bäuchlein hin. Kann es denn etwas schöneres geben, als mit so einem Tier zu leben? Ich lächle froh und spür ganz klar:

Im Mund ein neues Katzenhaar....

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Vom schnell sein:   

6 Uhr der Wecker klingelt, ach, noch fünf Minuten. Fünf nach sechs, jetzt aber schnell raus aus den Federn. Schnell ins Bad, Oh, Gott ein Pickel! Der muss schnell entfernt werden.

Schreck las nach, die Zeit verrinnt, ich muss ja noch schnell Kaffee trinken. Jetzt aber schnell ins Auto und ab zur Arbeit. Schnell noch Tanken, hab ich gestern vergessen. Oh, nein, schon wieder so ein Schleicher vor mir. Denn muss ich aber gleich schnell überholen.

In der Firma schnell noch ein zweiten Kaffee trinken und dann nix wie ran an die Arbeit. Schon nach einer halben Stunde der erste, der nur mal schnell eben eine Unterschrift braucht. Dann kommt der nächste, der sich nur mal schnell den Taschenrechner ausborgen will.

Und so geht es den ganzen Tag, immer irgendwelche Leute, die sich nur mal eben schnell was ausborgen wollen oder schnell was erledigt haben wollen. 16°° endlich Feierabend. Schnell nach Hause. Überholt mich doch wirklich einer im Überholverbot. Der muss bestimmt schnell irgendwo hin.

Endlich zu Hause! Schnell unter die Dusche. Jetzt noch was essen und der Abend gehört mir. Plötzlich klingelt das Telefon. Ein bekannter dem ich doch versprochen hatte ihm bei seiner Webseite zu helfen. Schnell wieder anziehen und zu ihm hin. Schnell die paar Fotos für die Webseiten erstellt. Und schnell wieder nach Hause.

Jetzt aber schnell den Fernseher an, gleich kommt meine Lieblingsserie. Das entspannt, doch was sehe ich da? Mein Filter vom Aquarium läuft nicht mehr richtig, also muss ich schnell danach schauen. Erledigt! Die Serie ist mittlerweile aus und ich hab nur die Hälfte mitgekriegt. Was, schon wieder so spät? Jetzt aber schnell ins Bett, damit ich morgen früh wieder fit bin. Wenn ich morgen Pünktlich um sechs aufstehe, dann müsste es doch eigentlich ohne dieses stressige Schnell, Schnell ein Super Tag werden...........

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Die Fledermaus:   

Es ist Sommer und die Balkontüre ist offen. Wir dürfen jetzt immer raus, wann wir wollen. Toll! Meine Angestellten haben da so ein komisches (sie nennen es Katzenschutznetz) um den Balkon herum gemacht. Es soll verhindern das wir auf die Blumenkästen springen und dann weiter auf die Brüstung. Sie haben Angst das wir dann vielleicht herunter fallen. Na ja, könnt schon sein..... Ich liege unter der Liege. 

Puh! ist das heute wieder heiß. Da kann man nichts weiter tun, als zu dösen. Eine Abkühlung wäre jetzt recht. Ähm... ach nee, doch lieber nicht. Wir Tiger mögen das Wasser ja nicht so besonders. Es dämmert schon ein wenig und ein paar Vögel zwitschern hier ganz in der Nähe. Vögel? Mhmm... das wär`s jetzt. Aber ich sehe sie leider nicht. Und außerdem krieg ich sie wahrscheinlich sowieso nicht zu fassen. 

Also döse ich weiter. Aber irgendein Geruch hab ich da in der Nase. Muss mal aufstehen und nachsehen. Der Geruch kommt von hier ganz in der Nähe. Ich laufe mal den Balkon ab. Irgendwas ist da doch..... Aber ich sehe leider nichts. Aber meine Nase sagt mir, das hier was nicht stimmt. Ich gehe mal zu meinem Dosenöffner und miaue ihn mal an. Typisch, denkt mal wieder ich will was zu fressen haben. Aber diesmal will ich gar nichts zu fressen. 

So verfressen (Tschuldigung) bin ich nun auch nicht. Ich gehe wieder raus und lokalisiere mal genau wo ich was vermute. Ich hab da einen Geruch in der Nase. Aha, auf dieser Seite ist was. Aber leider kann ich nicht sehen was da ist. Ich stemme mich mal gegen die Balkonbrüstung und mach mich lang. Ganz lang. So lang, das jetzt auch mein Dosenöffner zu mir kommt und mich fragt was mit mir sei. Leider kann ich nicht über den Balkon sehen. Mein Mensch meint: Winni, da ist doch nichts. 

Aber ich bleibe stur und mach mich so lang wie es nur irgendwie geht. Und ich miaue. Das ging meinem Menschen dann doch auf die Nerven und er schaute noch mal. Er suchte den Balkon ab. Nichts. Erst als ich immer noch nicht aufhörte zu miauen, schaute er genauer nach. Mein Dosenöffner beugte sich leicht über den Balkon und sah dann das, was ich die ganze Zeit roch. Eine kleine Fledermaus, die sich offenbar verirrt hatte. Und was macht mein Dosenöffner? Er scheucht sie weg, einfach so. Toll, wirklich Toll! Ich erschnuppere mit meiner empfindlichen Nase da einen Feind, mache auf ihn aufmerksam und zur Belohnung wird das Vieh weggescheucht. 

Danke lieber Dosenöffner. Noch lange sitze ich da, starre in den Himmel und hoffe, das die Fledermaus vielleicht noch mal zurück kommt. Aber dem war leider nicht so. Irgendwann musste ich dann rein weil die Balkontüre geschlossen wurde. Sie hätten sie ja wenigstens heute mal offen lassen können.... Aber da hab ich keine Chance. Jetzt kann ich nur davon träumen, wie es wohl gewesen wäre wenn ich diese kleine Fledermaus gefasst hätte.... 

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Der Zwillingsbruder:   

An einem schönen Sonntag, unsere Menschen waren gerade fertig mit ihrem Mittagessen. Und wir Miezen suchten uns jeder einen schönen Platz, wo wir unseren Mittagsschlaf halten können. Mein Kumpel Winni legte sich wie so oft auf den Katzenbaum direkt am Fenster. Ich zögerte noch und überlegte wo ich mich hin legen sollte. Und genau in diesem Moment war dieser schrille kurze Ton zu hören. 

Sie nannten es Türglocke. Emely rannte wie immer, wie von einer Hummel gestochen in die hinterste Ecke des Schlafzimmers. Denn sie weiß, wenn dieser Ton erklingt dann kommt jemand. Und Fremde mag sie gar nicht in der Wohnung. Ich hab da weniger Probleme damit. Winni und Muze blieben zwar in der Nähe von mir, schlichen sich aber davon sobald die Tür aufging. 

Zwei Menschen traten ein. Na ja dachte ich, ist ja nicht so schlimm. Außerdem waren mir die Stimmen vertraut. Da kannst du ruhig hier bleiben. Einer dieser Menschen hatte eine kleine Tasche dabei und setzte sie auf dem Boden ab. Da ich ja sehr neugierig bin, schlich ich mich gleich mal zu dieser Tasche. Lief einmal um sie rum und blickte plötzlich in einen Spiegel. Häh?! ein Spiegel hier in diesem Raum, da war doch noch nie ein Spiegel. Jedenfalls sah ich mich gegenüber. 

Doch plötzlich bewegte sich mein Spiegelbild. Huch! Das ist ja gar kein Spiegel. Der sieht zwar aus wie ich, aber er bewegt sich. Aha! Das ist ein Artgenosse von mir. Will der jetzt auch hier wohnen oder was? Ich ging erst mal ein paar Schritte zurück. Er war zwar kleiner als ich, aber man weiß ja nie. Jetzt war's erst mal vorbei mit der Mittagsruhe. Was! jetzt kommt der doch tatsächlich auf mich zu. Hilfe! Er gibt laute von sich und rennt im gleichen Moment auf und davon ins Bad. Moment! da muss ich gleich hinterher und gucken was der da will. 

Mamamia ist der flink, der geht ja ab wie ne Rakete. Im Bad, wo uns die Menschen für einen Moment lang nicht sehen, beschnuppern wir uns mal. Ich glaube der will nur mit mir spielen. Aber ich bin vorsichtig. Er macht sich an meine Spielsachen ran. Was? Da muss ich einschreiten. Kommt hier rein, rennt durch die Wohnung, findet meine Mäuse und spielt damit. Frechheit! Ich gehe vorsichtig auf ihn zu, damit er meine Sachen in ruhe lässt. Ich gebe ein Zeichen und siehe da, er haut ab. Ha! wäre ja noch schöner, so ein junger Schnösel will hier remidemi machen. Nö, so nicht. Mein Gott ist das alles aufregend. Winni hat sich verkrochen, irgendwo. Und Muze liegt unter dem Tisch und beobachtet alles aus der Ferne. 

Meine Menschen unterhalten sich über uns Miezen. Und ich bekomme mit, das es mein Bruder ist. Nur nicht aus dem gleichen Wurf, sondern einen später. Im laufe des Nachmittags wurde es immer ruhiger und mein neuer Kumpel wurde dann etwas müde. Ich allerdings auch. Schnell kamen unsere Menschen mit diesem schwarzen Teil, das so ein helles Licht macht. Das was damit gemacht wird, kann man hier sehen. Der auf der Wanne sitzend, das bin ich. Irgendwann gingen diese fremden Menschen wieder und nahmen meinen kleinen Bruder wieder mit. Schade eigentlich! Obwohl.... Nö, lieber nicht. Jetzt konnte ich mich entspannt auf mein Lieblingsplatz legen, dösen und von dem aufregenden Erlebnis Träumen....

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Der Norweger: 

Es ist Sonntag am Nachmittag, draußen ist's kalt und wir Stubentiger liegen auf dem Sofa bei unseren Dosenöffnern. Plötzlich reißt uns dieser schrille Ton aus unseren schönen Träumen. Die Türglocke. Es kommt ein Mensch dessen Stimme wir nicht kennen. Winni zischt ab ins Zimmer und verkriecht sich auf dem höchsten Punkt des Kratzbaums. Simba verschanzt sich unter dem Tisch. Tja und ich bleibe erst mal wo ich bin. Auf der höchsten Ebene meines Lieblingskratzbaums im Wohnzimmer. Die Tür geht auf und ein Mensch tritt ein. Aber da läuft noch ein kleiner schwarzer Kneul neben dem Mensch? Was ist das? Ich bleibe wo ich bin und beobachte das ganze aus sicherer Entfernung. Es ist eine Katze, ein großer Kater noch dazu. Eine Norwegische Waldkatze. 

Olala eine Norwegische Waldkatze! Edel, Edel der Herr. Er soll verschwinden. Will der etwa hier bleiben oder was? Was ist denn jetzt? der will doch nicht...... Mist der will hier rauf! Zu mir etwa? Hilfe! Mamamia kann der schleichen. Na ja ist vielleicht doch ein ganz netter, hübsch ist er ja. Denis ist sein Name. Ich leg aber vorsichtshalber mal meine Ohren an. Noch eine Ebene und er ist bei mir. 

Ich muss jetzt sehr wachsam sein. Man weiß ja nie. Jetzt bleibt er stehen, sieht zu mir rauf, und gibt mit seinen Zähnen ganz merkwürdige Geräusche von sich. Was soll das? Er versucht jetzt ganz vorsichtig auf meine Ebene zu kommen, aber nicht mit mir mein Bursche. Ich gebe ein lautes zischendes Fauchen ab, das sogar meine Menschen erschrecken läßt. Ha! das wäre geschafft. Er legt den Rückwärtsgang ein. Gut so. Ich bleibe wo ich bin und bewege mich nicht vom fleck. 

Er geht wieder zurück auf den Boden, weicht aber nicht vom Katzenbaum. Ziemlich hartnäckig der Bursche. Meine Menschen versuchen mich zu beruhigen, ha! mich beruhigen, wer hat denn den Stinker gerade vertrieben. Typisch, alles muss man selber machen und hinterher kommen und wieder Schleimen. Komm meine kleine Muze, der macht dir doch nichts, der ist doch ganz lieb. Ich bleibe wo ich bin. Hier vertreibt mich keiner. Wäre ja noch schöner, kommt da so ein junger Norweger und will mir den Hof machen. Ne ne, keine Lust, außerdem.... ob er weiß das ich eigentlich gar nicht mehr..... 

Na ja ist auch jetzt egal. Muss mich konzentrieren, der will glaub ich schon wieder hier rauf. Das gibst doch nicht, der versucht es glatt ein zweites mal. Und wieder dieses geklappere mit den Zähnen, hat der nichts besseres drauf? Egal mir reicht`s jetzt. Ich lege die Ohren ganz tief und gebe mein schlimmstes Fauchen zum besten. Ha! genau wie ich dachte, der Schwächling kneift und legt erneut den Rückzug an. Zum Glück blieb der Mensch nicht solange und als er ging nahm er seinen Norweger auch wieder mit. Puh! und ich dachte schon........

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Die Rießenmonsterspinnen:    

Es war an einem Wochenende, unsere zwei Menschen gingen mal wieder aus dem Hause. Na ja, wie üblich gingen sie mit ihrem Korb aus der Tür. Was bedeutete, das sie zum einkaufen fuhren. Und wenn sie wieder kamen, war der Korb voll mit Sachen, die so verschieden rochen. Auch dieses mal war es nicht anders. Die Tür ging auf und unsere Menschen traten ein. Wie erwartet, hatten sie ihren Korb dabei, der auch ziemlich voll war. Jetzt wurde alles ausgeräumt und in verschiedene große und kleine Türen verstaut. 

Ich immer dabei, um zu sehen was es eventuell neues gibt. Aber es war nichts interessantes für mich dabei. Mein Mensch mit der hellen Stimme ging für einen Moment in den Raum in den wir immer gehen, wenn sie sich hinlegen zum schlafen. Es dauerte einen Moment und sie kam wieder raus. 

Nichts ungewöhnliches, aber plötzlich kamen da noch zwei große schwarze Riesenspinnen mit raus! Immer in der Nähe meines Menschen! Hilfe was ist den jetzt los? Immer abwechselnd kamen die zwei Spinnen langsam auf mich zu! Ich bekam Panik und rannte erst mal weg. Winni und Muze waren auch sehr erschrocken, waren aber nicht so Ängstlich wie ich. 

Was zum Kater noch mal war denn jetzt hier los? Ich verstand gar nichts mehr. Sind das etwa neue Mitbewohner oder was? Und diese langen Beine an der Seite. Ihhhhhhh! das sieht ja aus. Immer wo mein Mensch hin ging, folgten diese schwarzen Spinnen ihr. Und diese riesigen Augen. Jetzt hab ich, glaube ich ein Problem! Denn das Getier macht mir Angst. Ich bleibe erst mal auf Distanz, man weiß ja nie. Und wo schlafen die? 

Und fressen die womöglich mein Futter. Ein Plan musste her! Aber was für ein Plan? Mit dem Winni konnte ich nicht rechnen. Der ging nämlich nach kurzer Zeit zu dem fremden Getier hin und untersuchte es gründlich! Er zeigte keine Angst mehr? Winni was soll das dachte ich. Du kennst doch die zwei gar nicht und freundest dich gleich mit denen an!

Mein Mensch ging ins Bad und das Getier ging mit. Jetzt wurde ich doch neugierig und folgte vorsichtig. Aus sicherer Entfernung beobachtete ich das Treiben im Bad. Mein Mensch ging in die große Wanne um sich mal wieder nass zu machen! Warum sie das tun weiß ich bis heut noch nicht. Ich beobachtete einfach mal weiter was noch so passieren wird. Komischerweise gingen die Riesenspinnen nicht mit in die Wanne? Sondern lagen einfach nur da und rührten sich nicht mehr! Hä? Kein Mucks mehr, keine Bewegung mehr? Jetzt war meine stunde gekommen.

Ich schlich mich ganz vorsichtig an die beiden ran um da mal genauer nach zu schauen. Nichts, absolut keine Regung. Ich war ganz nah dran, hatte meine Nase schon fast dran. Nichts, keine Bewegung. Mein Mensch fing plötzlich an zu lachen als er mich sah. Hahaha, was ist denn so komisch? Mir war nicht wohl und mein Mensch lacht. 

Als mein Mensch wieder aus der großen Wanne stieg trat er mit beiden Füßen auf die großen Spinnen! Ja, genau das war's jetzt. Jetzt ist Schluss mit dem Getier, das mir so Angst machte. Aber Pustekuchen, als mein Mensch wieder aus dem Bad ging, gingen diese beiden schwarzen Monster wieder mit.

Ich schlich vorsichtig hinterher. Mein Mensch lachte immer noch! Witzig Witzig, meine lieben Menschen. Ich habe Angst und ihr lacht mich aus. Mein Mensch ging zu einem Schrank und was macht er? er nimmt die Spinnen in die Hand und legt sie hinein! Hä? Er nimmt sich aus dem selben Schrank zwei von den Sachen in die er immer reinschlüpft, wenn er die Wohnungstür verlässt! 

Jetzt verstand ich gar nichts mehr! Sind die Spinnen jetzt für immer da drin oder was? Mein Mensch ging wieder aus der Wohnung. In der Zwischenzeit als wir alleine waren, sah ich die Spinnen kein einziges mal! Als mein Mensch wieder zurück war, ging er wieder an den Schrank und holte die Spinnen wieder raus. 

Moment mal! wenn mein Mensch da ist sind die Spinnen aktiv und ist mein Mensch nicht da, rühren sie sich nicht. Da ist doch was faul? Ich beobachte das mal ganz genau. Also mein Mensch schlüpft mit den Füßen immer in zwei Sachen wenn er aus der Wohnung geht. Und wenn er wieder kommt, schlüpft er in zwei andere Sachen. Und jetzt sehe ich es ganz genau, er schlüpft in die "Spinnen" und plötzlich laufen sie wieder mit! Ich Dummerchen.... 

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Ach übrigens, die Geschichte von Winni wurde in dem Buch:
"Ein Königreich für unsere Katzen" veröffentlicht.

Beim Verlag Los Felices. Band 1 von Maren Ohlsen. Zu Gunsten des Deutschen und Kanarischen Tierschutzes. Das Buch kostet 17,95Euro und beinhaltet 35 Amüsante Katzengeschichten von Katzenfreunden. Ein Tolles Buch. Wer es bestellen möchte:

Hier die Kontaktadresse: 

Verlag Los Felices                                                                        
Postfach 1314
21233 Buchholz
Tel:04181/38330
Fax:04181/38849
E-Mail: los_felices@gmx.de
Internet: www.los-felices.de 
ISBN: 3-9809393-0-8

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